Schule ohne Rassismus

Schule mit Courage


Am 16.3. 2018 wurde unsere Schule als erste Grundschule im Rhein-Erft-Kreis zur "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ernannt. Die Vorbereitungen zu diesem Festakt waren sehr schön und intensiv.

Besonders haben wir uns darüber gefreut, dass wir den Bürgermeister Sascha Solbach als unseren Paten gewinnen konnten. Gemeinsam möchten wir nun Zeichen setzen für ein Miteinander ohne Grenzen.

Nachdem alle Kinder und das Team der Anton-Heinen-Schule mit ihrer Unterschrift bestätigt haben, sich gegen Rassismus und für Courage einzusetzen, haben in allen Klassen zahlreiche Aktionen stattgefunden (wie z.B. in der 3a).

Die Kinder haben ihre Gedanken klassenweise zu Papier gebracht und damit eine Flaschenpost bestückt. Diese wurde gemeinsam mit dem Bürgermeister in der Erft auf die Reise geschickt.

Gemeinsam mit unserem Schulsozialarbeiter Herrn Reelfs wurden Tücher bemalt und beschrieben, die die Gäste beim Festakt wie Gebetsfahnen begrüßen sollten.

So mussten alle schon, bevor sie die Turnhalle betreten konnten, in unsere Gedanken eintauchen.

Weil wir als erste Grundschule im Rhein-Erft-Kreis ausgezeichnet worden sind, erwarteten wir außer unserer Schulgemeinschaft noch hohen Besuch und viele Pressevertreter.

Dementsprechend haben wir auch viel Mühe in unser Programm gesteckt:

Zu unserem größten Glück hatten wir ein wunderbares Moderatorenteam, das natürlich direkt neben unserem Paten und dem stellvertretenden Landrat Bernhard Ripp sitzen durfte.

Ida und Max haben ihre Sache ganz großartig gemacht. Sie führten lustig und souverän durch unser Programm.

Die offiziellen Reden wurden durch zahlreiche Auftritte unterbrochen. Nach dem alle Kinder mit Begeisterung unseren Schulsong vorgetragen hatten, traten einzelne Klassen, unser Schulchor, das Lehrerteam, die Gymnasialschülerin Ksenia Kabanov und natürlich unser Gaststar Paul O'Brien mit seinen wunderbaren, zum Thema passenden Liedern auf.

"You are welcome, my friend" - nach diesem Song könnte wohl auch das Motto unseres Nachmittags benannt werden.

Damit dieser Tag und seine Botschaft niemals in Vergessenheit gerät, dürfen wir ab sofort ein Bild des syrischen Künstlers Mohamad Jamal Aljarah unser eigen nennen.

Wann immer wir jetzt die Schule betreten, erinnert uns das Bild an unser Versprechen.

Außerdem werden regelmäßige Aktionen folgen, die uns weiter auf den Weg zu einem friedvollen Miteinander bringen.

An dieser Stelle möchten wir uns noch für die wunderbare Zusammenarbeit mit Yvonne Rogoll (Komm. Integrationszentrum und Regionalkontakt für SOR-SMC) und David Sieveking (Aktionsbündnis für Demokratiestärkung und Antirassismus) bedanken, die mit uns den Nachmittag geplant und uns die Auszeichnung verliehen haben.